Lebensräume verbessern
Wir pflegen wertvolle Flächen und helfen dabei, offene Kulturlandschaften als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten.
Schulkooperation für Natur und Landwirtschaft
Schülerinnen, Schüler und Studierende aus Landwirtschaft und Umweltbildung gestalten gemeinsam Lebensräume, fördern die Artenvielfalt und verbinden Stadt und Land.
Gemeinsam anpacken
„Lebensraum Chiemgau“ ist ein gemeinsames Projekt der Staatlichen Landwirtschaftsschule Rosenheim am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim und der Umweltschule FOSBOS Rosenheim.
In praktischen Einsätzen bringen die Beteiligten landwirtschaftliches Wissen, Umweltbildung und tatkräftige Unterstützung zusammen. So entstehen konkrete Maßnahmen für Natur- und Artenschutz – direkt vor Ort und im gemeinsamen Austausch.
Naturschutz gelingt dort am besten, wo Wissen, Verständnis und gemeinsames Handeln zusammenkommen.
Was uns antreibt
Unsere Arbeitsgruppen möchten nicht nur über Natur- und Artenschutz sprechen, sondern gemeinsam sichtbare Verbesserungen schaffen.
Wir pflegen wertvolle Flächen und helfen dabei, offene Kulturlandschaften als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten.
Durch praktische Maßnahmen sollen vielfältige Strukturen entstehen und heimische Arten bessere Lebensbedingungen erhalten.
Schülerinnen, Schüler, Studierende und landwirtschaftliche Betriebe lernen voneinander und entwickeln Verständnis für unterschiedliche Perspektiven.
Das Projekt vermittelt Wissen und fördert einen respektvollen, verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Landschaft.
Erster gemeinsamer Einsatz
Am 29. Juni 2026 startete auf der Schweinsteiger Alm am Sudelfeld ein außergewöhnliches Schulkooperationsprojekt. Studierende der Staatlichen Landwirtschaftsschule Rosenheim und Schülerinnen und Schüler der Umweltschule FOSBOS Rosenheim trafen sich, um gemeinsam für den „Lebensraum Chiemgau“ aktiv zu werden.
Bei herrlichem Wetter wurde eine für die Almwirtschaft wichtige Fläche vor dem Verbuschen und Zuwachsen freigeschnitten. Geschnittene Bäumchen und Gebüsch wurden weggeräumt. Außerdem befreiten die Helferinnen und Helfer Wege und Almwiesen von Steinen und Felsbrocken.
Das Wissen und die Geräte der Landwirte ergänzten sich dabei mit der tatkräftigen Unterstützung der Schülerinnen, Schüler und Studierenden. Neben der schweißtreibenden Arbeit entstanden viele interessante Gespräche und neue Einblicke in die jeweils andere Lebens- und Arbeitswelt.
Zum Abschluss luden die Almbauern alle Beteiligten zu einer zünftigen Brotzeit ein. Die Resonanz war durchweg positiv – erste Folgeprojekte für den Herbst wurden bereits besprochen.
Zwei Schulen, ein Ziel
Das Projekt verbindet die praktische Erfahrung und das Fachwissen der Landwirtschaft mit den Perspektiven junger Menschen aus der Umweltbildung. Gemeinsam sollen Aufgaben übernommen werden, die den Zielen der Wildlebensraumberatung in Bayern ähneln: Lebensräume erhalten, Artenvielfalt stärken und Verständnis für die Kulturlandschaft schaffen.
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim
Projektleitung: Andreas Kißner
Fachoberschule und Berufsoberschule Rosenheim
Projektleitung: Dr. Wolfgang Bachleitner
Unterstützt und begleitet wurde der Auftakt auch von den Schulleitungen, der Kreisbäuerin, dem Almfachberater und den beteiligten Almbauern.
Die erste Aktion zeigte, wie erfolgreich fachliches Wissen und viele helfende Hände zusammenwirken können. Während der praktischen Arbeit entstanden Gespräche, gegenseitiges Verständnis und Ideen für weitere gemeinsame Projekte.
In der Öffentlichkeit
Auch das Oberbayerische Volksblatt berichtete über den Auftakt des Projekts und die gemeinsame Arbeit der beiden Rosenheimer Schulen für Natur- und Artenschutz.
Pressenachweis
Der Bericht stellt die Kooperation der Staatlichen Landwirtschaftsschule Rosenheim und der FOSBOS Rosenheim vor. Im Mittelpunkt stehen die Ziele des Projekts, der praktische Einsatz auf der Schweinsteiger Alm sowie der Austausch zwischen Landwirtschaft, Schülerinnen, Schülern und Studierenden.
Pressebericht anfragenWie es weitergeht
Die Auftaktveranstaltung war erst der Anfang. Weitere Projekte sollen spätestens im Herbst 2026 starten. Geplant sind praktische Maßnahmen, die den Natur- und Artenschutz im Chiemgau sichtbar unterstützen und gleichzeitig Wissen, Begegnung und gegenseitiges Verständnis fördern.
Gemeinsam mit Fachleuten werden geeignete Flächen und sinnvolle Maßnahmen identifiziert.
Schülerinnen, Schüler, Studierende und Partner packen gemeinsam vor Ort an.
Neue Projekte, Erfahrungen und Fortschritte werden künftig auf dieser Website vorgestellt.
Gemeinsam möglich gemacht
Unternehmen aus der Region können mit ihrer Unterstützung dazu beitragen, praktische Projekte für Natur, Artenvielfalt und eine lebendige Kulturlandschaft umzusetzen. Hier stellen wir unsere Unterstützer und ihr Engagement für den Lebensraum Chiemgau vor.
Softwarelösung für kleine und mittlere Unternehmen.
www.centraflows.comSie möchten das Projekt unterstützen? Nehmen Sie Kontakt auf
Gemeinsam mehr bewegen
Mit Ihrer Unterstützung können weitere praktische Projekte für Natur, Artenvielfalt und eine lebendige Kulturlandschaft umgesetzt werden. Spenden helfen dabei, Material, Geräte und zukünftige Aktionen zu finanzieren.
Kontakt
Wir freuen uns über Interesse, Projektideen und Unterstützung aus der Region.
Allgemeiner Kontakt
info@lebensraum-chiemgau.deIhre Nachricht erreicht das Projektteam direkt. Die beteiligten Ansprechpartner finden Sie darunter.